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Schmalkalden-Meiningen: Naziaktivistin Angela Schaller gekündigt

Eintragsdatum: 2017-06-07Quelle: Antifa Suhl/Zella-Mehlis

Die Naziaktivistin Angela Schaller hatte, nachdem ihr Arbeitsverhältnis bei der AWO im November 2016 gekündigt wurde, bei Laboratlas in Ritschenhausen (Kreis Schmalkalden-Meiningen) eine neue Anstellung gefunden. Als diese von ihren nazistischen Umtrieben erfuhren, haben sie im Mai das Arbeitsverhältnis mit ihr beendet.

Die aus Bayern stammende Angela Schaller ist seit ihrem Umzug nach Südthüringen im Oktober 2014 die wohl umtriebigste Naziaktivistin im Thügida-Umfeld. Sie nimmt regelmäßig an deren Aufmärschen teil, tritt dort als Rednerin auf und fungiert in Südthüringen des Öfteren als Anmelderin von Nazikundgebungen. Gegenüber Thüringen Rechtsaussen äußerte sie des Weiteren, dass sie gut mit Tommy Frenck bekannt sei, in dessen Immobilie in Hildburghausen sie zeitweise wohnt, wo sie in der dortigen Gaststätte „Goldener Löwe“ und an zahlreichen dort stattgefundenen Veranstaltungen mitwirkte. Nicht nur bei der Preisgabe von persönlichen Informationen gegenüber eines Rechercheportal zeigt sie sich zum Zwecke der Selbstdarstellung offenherzig. Auch ihre nazistische Gesinnung trägt sie, wo sie kann, nach außen. So hat sie unter anderem eine Hakenkreuztätowierung, lässt sich schonmal in geselliger Runde beim Hitlergruß filmen und stellt das Video dann auf Facebook, wo sie sich auch sonst nicht mit antisemitischen und den Holocaust leugnenden Aussagen zurück hält. Nachdem sie nun aber im Mai dieses Jahres wegen ihrer nazistischen Aktivitäten aus ihrer neuen Anstellung bei Laboratlas in Ritschenhausen entlassen wurde, blieb die zu erwartende Welle der Empörung auf Facebook aus. Bereits im November 2016 wurde sie von der AWO, wo sie am 1. Oktober 2016 mit der Arbeit in der Altenpflege in Rödental (Oberbayern) begann, entlassen. Diese teilten am 16. November 2016 mit: „Wir haben am 14.11.16 von den Aktivitäten einer seit kurzem bei uns beschäftigten Mitarbeiterin erfahren. Diese Aktivitäten sind mit den AWO-Werten und AWO-Grundsätzen nicht vereinbar. Das Arbeitsverhältnis wurde arbeitgeberseitig beendet.“ Auf diversen Neonaziportalen von Thügida, Sügida bis zu „Wir lieben Ostthüringen“ und dem „Bündnis Zukunft Hildburghausen“ war der Aufschrei danach damals groß. Warum sich die Empörungswütige diesmal dazu ausschwiegen, können wir nur spekulieren. Vielleicht hat sie, nachdem sich die Jobsuche so schwierig gestaltet, doch einen ordentlichen Dämpfer erfahren.

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